Petersen/Mozart – Lacrimosa zum Requiem KV 626

Das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) gehört als ein Hauptwerk der Musikgeschichte natürlich zum etablierten „Standardrepertoire“ von Kirchenkonzerten – unvollendet geblieben, ist es von einer schillernden Fassungsgeschichte und Vervollständigungsversuchen umweht. Einige in den 1960er Jahren entdeckte Skizzen von Mozarts Hand nimmt aktuell nun Birger Petersen, Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Mainz, als Grundlage, um das Lacrimosa des Requiems um eine neue Amen-Fuge zu ergänzen, so dass eine bisher nicht existente Fassung entsteht. Are 2363 – Klavierauszug und Chorausgabe, Are 2364 – Partitur, Are 2365 – Leihmaterial

NEU: Antweiler, Stefan: Ein vergessener Komponist. Der Schumann-Zeitgenosse W.E. Scholz. Bibliographisch-thematisches Verzeichnis.

„Empfindung, o feurige, spricht fast überall aus dieser Sonate,“ schreibt Robert Schumann über die Musik von W. E. Scholz (1807/08-1866). Letzterer wirkte als Kapellmeister am Hof des Fürsten August zu Hohenlohe-Oehringen in Oberschlesien.

NEU: Tobias Tobit Hagedorn: Tangenten

Tangenten ist eine Auftragskomposition der KunstKulturKirche Allerheiligen, Frankfurt am Main. Die Stereo-Zuspielung ist eine Interpretation des Chorstücks (abgesehen vom letzten Takt) durch synthetische Klangerzeugung. Sie soll in der Aufführung von der Klangregie so interpretiert werden, dass sie sich dynamisch mal im Vorder- und mal im Hintergrund bewegt. Dabei „tangiert“ sie immer wieder den Chorklang, so dass man beides zeitweilig nicht auseinander halten kann. Ad libitum darf das Stück auch nur als Chorfassung (ohne Elektronik) aufgeführt werden.

NEU: Markus Bongartz – “Sesquialtera” für Orgel solo

Ein ganz und gar ungewöhnliches Orgelsolo bietet der Berliner Markus Bongartz mit seinem “Sesquialtera” – eine stehende Musik, an orthodoxe Gesänge erinnernd, immer wieder durch ungewöhnliche Aktionen durchbrochen. Die Einrichtung der aktuellen Notenfassung besorgte der Berliner Orgelvirtuose Age-Freerk Bokma, der dieses Stück am 28.8.19 in Berlin (Kaiser-Friedrich-Gedächniskirche) und am 7.9.19 (Kunst-Station Sankt Peter) zur Aufführung bringt.

NEU: Torsten Laux / Stefan Antweiler: Module zur Orgelimprovisation im Gottesdienst 3

Zeitgenössische modale Techniken

Der dritte Band der MODULE ZUR ORGELIMPROVISATION IM GOTTESDIENST unter dem Titel ZEITGENÖSSISCHE MODALE TECHNIKEN beschäftigt sich mit der Anwendung zeitgenössischer Modelle, Strukturen und Skalen zur Gestaltung von Intonationen und Choralvorspielen, Choralbegleitungen und Choralvariationen sowie Partiten zu Liedern des Evangelischen Gesangbuchs (EG) und des Gotteslobs (GL).

NEU: Eduard Wollitz – Hell und Dunkel. Eine utopische Erzählung.

Science Fiction – Musik | Edition Edelfeder Band 6 (vss. 1.7.19)

Das Jahr 2123 spielt sich in einer hochtechnisierten, komfortablen Welt ab, die mit Robotern und Computern den Alltag regelt. Die langlebigen Menschen pflanzen sich kaum noch fort. Sie leiden an Unterbevölkerung und Einsamkeit. Die Sehnsucht nach menschlicher Wärme stillt der Protagonist durch die Musik Bachs, Gubaidulinas und Wagners. Schriftgröße extra groß. Hochwertiges Material.

In Vorbereitung: Siegfried Wagner 150 “…mindestens ein halber Esel…” (z.Z. nicht lieferbar)

„Es bedarf schon der Geduld, bis man wenigstens eine kleine Anzahl der Vorurteile beseitigt hat, die gegen den Sohn eines großen Mannes feststehen. Ich weiß nicht, wie sich das in andern Ländern verhält; in Deutschland besteht jedenfalls ein Dogma, dass solch ein Sohn mindestens ein halber Esel, wenn nicht gar ein kompletter Idiot sein muss.“

Siegfried Wagner, 1923

Wilhelm Eduard Scholz: Grande Sonate (1839)

„Empfindung, oft feurige, spricht fast überall aus dieser Sonate.“ ROBERT SCHUMANN (1810-1856) zur Grande Sonate pour le Piano-Forte von W. E. Scholz.

Anerkennend fällt das Votum Robert Schumanns zur Grande Sonate pour le Piano-Forte des Hofkapellmeisters W. E. Scholz aus, der am Hof des Fürsten August zu Hohenlohe-Oehringen in Schlawentzitz/Oberschlesien tätig war.

Dominik Susteck: “Hören…Verstummen” Messe basse für Sopran, Orgel und Schlagzeug (ad libitum)

Die Messe verzichtet bewusst auf die Verwendung außerliturgischer Texte. Angesichts des weltweiten Terrors wählt die Messe ein „Verstummen“ als Demonstration für den Frieden. Die Stimmung des Zurückgehaltenen beschreibt einen imaginären Schweige-marsch, erinnernd an die zahllosen Toten von Gewalt und Terror.

Top