Bongartz, Markus: Kobold für Cello und Orgel

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Beschreibung

Die mythologische Figur des Kobolds treibt ihren Schabernack, durchkreuzt Pläne, benimmt sich schlecht, ohne wirklich Schaden anzurichten. Sie gleicht der Instanz des undomestizierten Kindes in jedem von uns. In der Komposition gibt es ausgedehnte Passagen der Improvisation. Dazu steht Material zur Verfügung, das auf die ausgearbeiteten Teile Bezug nimmt, aber in vielerlei Hinsicht autonom ist. Somit ist jeder vorgefasste Plan hinfällig. Damit kommt dieses Werk dem Wunsch und dem Bedürfnis der Interpretinnen nach Improvisation entgegen. Es setzt sie der Notwendigkeit aus, miteinander zu kommunizieren und sich zueinander zu verhalten. Die unterschiedlichen Qualitäten der Instrumente und deren Mächtigkeit werden so mit zum Inhalt des Werkes.

Dauer: ca. 10’30’’

Ein Auftrag von Dominik Susteck für die „Nacht zeitgenössischer Orgelmusik“ 2019 in Berlin
Nora Krahl, Violoncello – Angela Metzger, Orgel

Marke

Bongartz, Markus (*1963)

Geboren in Mönchengladbach, von 1983-86 zunächst Violinstudium in Essen, dann bis 1992 Kompositionsstudium bei Nicolaus A. Huber, 1990-92 Studium der Computermusik bei Dirk Reith, 1993 Abschluss. Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. Sonderpreis der Jury beim FESTIVAL INTERNATIONAL DE MUSIQUE DE BESANÇON, erster Preis beim Wettbewerb „Musikpreis des NDR“ , 1995-96 Stipendium des DAAD für einen neunmonatigen Studienaufenthalt an den ATELIERS UPIC in Paris, 1996 Einladung zur Session de Composition in Royaumont/Paris, geleitet von Brian Ferneyhough, Klaus Huber und Xu Shuya, mit Unterstützung der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW, 2003 Mitwirkung am Projekt „Die Exotik des Anderen“ in Tokyo; Einladung an das JML-Institut. Von 2011-16 Vorstandsmitglied der bgnm. Lebt als freischaffender Komponist und Musikerzieher in Berlin. www.markus-bongartz.de