Bongartz, Markus: Sesquialtera für Orgel

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Beschreibung

Sesquialtera ist auf der Orgel ein Aliquod-Register. Das bedeutet: zu den notierten Tönen kommen die Terz und Quinte hinzu. Dieses Prinzip, Register mit anderen Tonhöhen hinzu zu schalten und somit eine Melodie mit einer Schar von Begleitern auszustatten ist ein grundlegendes Prinzip dieser Komposition. Formelartig wiederholen sich diese „Gesänge“, unterbrochen hin und wieder von perkussiven Ereignissen. Weil einige diese Zusatztöne liegen bleiben, entwickelt sich durch die Linie eine reiche Harmonik. Man weiß nicht genau, was es ist, die Unterschiede zwischen Melodie und Begleitung verschwinden.

Markus Bongartz

Marke

Bongartz, Markus (*1963)

Geboren in Mönchengladbach, von 1983-86 zunächst Violinstudium in Essen, dann bis 1992 Kompositionsstudium bei Nicolaus A. Huber, 1990-92 Studium der Computermusik bei Dirk Reith, 1993 Abschluss. Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. Sonderpreis der Jury beim FESTIVAL INTERNATIONAL DE MUSIQUE DE BESANÇON, erster Preis beim Wettbewerb „Musikpreis des NDR“ , 1995-96 Stipendium des DAAD für einen neunmonatigen Studienaufenthalt an den ATELIERS UPIC in Paris, 1996 Einladung zur Session de Composition in Royaumont/Paris, geleitet von Brian Ferneyhough, Klaus Huber und Xu Shuya, mit Unterstützung der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW, 2003 Mitwirkung am Projekt „Die Exotik des Anderen“ in Tokyo; Einladung an das JML-Institut. Von 2011-16 Vorstandsmitglied der bgnm. Lebt als freischaffender Komponist und Musikerzieher in Berlin. www.markus-bongartz.de