Laux, Torsten / Antweiler, Stefan: Module zur Orgelimprovisation II

28,00  inkl. Mwst.

Band 2: Popularmusik – pop meets organ, mit vielen Übungsanleitungen und Notenbeispielen Mainz, 2014, Hardcover DINA4 hoch, 103 Seiten, ISBN: 978-392452245-2 , 9783924522452, Bestell-Nr: ARE 2245

Artikelnummer: 9783924522452 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

POPULARMUSIK – POP MEETS ORGAN In dem Evangelischen Gesangbuch (EG) und dem neuen Gotteslob (GL) finden sich zahlreiche Melodien, die mit Stilmitteln der Popularmusik oder mit modalen Stilistiken begleitet werden können. Dies gilt vor allem für die Lieder des 20. und 21. Jahrhunderts. Im zweiten Band der Module zur Orgelimprovisation beschäftigen wir uns mit Patterns der Popularmusik und wenden diese zur Begleitung der Gesangbuchmelodien in der gottesdienstlichen Praxis an. Die Verwendung modaler Stilistiken zur Begleitung dieser Lieder wird in einem weiteren Band der Reihe besprochen. Bei der Gestaltung einer angemessenen Gemeindebegleitung, Intonation oder Improvisation gilt es, eine Stilistik auszuwählen, die möglichst authentisch dem Lied entspricht. Dies gilt insbesondere bei der Anwendung moderner Stilelemente auf ältere Lieder und Choräle früherer Epochen. Sie können uns dadurch sowohl musikalisch als auch inhaltlich in ihrer theologischen und spirituellen Aussagekraft näher rücken. Grundlegend für Jazz, Latin und andere populäre Musikstile ist die Verbindung von afrikanischer Rhythmik, die von der polymetrischen Überlagerung verschiedener Rhythmen lebt, mit dem metrischen Konzept der europäischen Musiktradition. Einige Lieder lassen bei der musikalischen Gestaltung verschiedene Interpretationen zu. Gerne kann hier auch mit der Kombination mehrerer Rhythmuspatterns experimentiert werden. Andere Lieder – beispielsweise KOMM, HERR, SEGNE UNS (EG 170 / GL 451) – sträuben sich aber gegen bestimmte popularmusikalische Bearbeitungen. In diesem Fall sollte man sich hüten, sie in ein Korsett zwängen zu wollen. Es „groovt“, wenn Musiker und Hörer den Puls der Musik körperlich spüren und in der sinnlichen Verschmelzung mit der Musik zur eigenen körperlichen Bewegung angeregt werden. Im vorliegenden Band der Orgelmodule werden verschiedene popularmusikalische Begleitpattern thematisiert. Die Beschäftigung mit den einzelnen Stilrichtungen kann frei gewählt werden. Wir empfehlen allerdings zunächst den Abschnitt Ballade exemplarisch durchzuarbeiten, um sich mit der Vorgehensweise des Bandes vertraut zu machen. Zuerst werden die Merkmale der jeweiligen Begleitstilistik vorgestellt. Es folgen Schritte zur Erarbeitung stiltypischer Begleitpattern, die dann auf die Lieder der Gesangbücher übertragen werden. Abschließend werden geeignete Lieder für die jeweilige Stilrichtung angeführt. Das Erarbeiten der Begleitpattern erfolgt schrittweise. Dabei beginnen wir jeweils mit dem Schritt, den wir uns gerade zutrauen. Alle Abschnitte, die Begleitmodelle enthalten, die direkt zur Begleitung der Gemeinde eingesetzt werden können, sind zur Unterscheidung von Übungspattern mit dem Tastatursymbol gekennzeichnet. Außerdem möchten wir dazu ermuntern, wenn möglich die Gemeindebegleitung mit Stilen der Rock und Popmusik durch den Einsatz von Perkussioninstrumenten oder Drum-Set zu erweitern.

Marke

Antweiler, Stefan (*1970)

Stefan Antweiler wurde 1970 in Bad Kreuznach geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik in Mainz, wo er die Kirchenmusiker-Prüfung C für Chorleiter und Organisten ablegte. Daran anschließend vertiefte er seine Kenntnisse bei dem ehemaligen Essener Domorganisten und Komponisten Heino Schubert, der ihn in Orgel und Harmonielehre unterrichtete. In Heidelberg studierte er Musik mit den instrumentalen Schwerpunkten Orgel und Tuba. Prägend war hier vor allem das Studium bei dem Komponisten und Organisten Uwe Lohrmann. Neben seiner kompositorischen Arbeit erforscht Stefan Antweiler musikalische Handschriften des 18. und 19. Jahrhunderts. Hier liegt der Fokus der Tätigkeit auf der Orgelmusik und der Herausgabe von Kompositionen der Hofkapellmeister und Hofmusiker.

Laux, Torsten (*1965)

Torsten Laux erhielt ersten Orgelunterricht bei Kantor Otfried Miller in Bensheim/Bergstraße und studierte an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur A-Prüfung (Orgelliteraturspiel bei Prof. Hans-Joachim Bartsch, Improvisation bei Prof. Reinhardt Menger und KMD Gerd Wachowski, Tonsatz und Komposition bei Heinz-Werner Zimmermann) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Prof. Edgar Krapp) bis zum Konzertexamen. Es folgten weitere Studien bei Prof. Daniel Roth (Paris) und Prof. Bernhard Haas (Stuttgart) an der Musikhochschule Saarbrücken. Er lehrt als Orgelprofessor an der Robert-Schumann-Hochschule, Düsseldorf.
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