Laux, Torsten / Antweiler, Stefan: Module zur Orgelimprovisation IV – Barocke Formen der c.f.-Bearbeitung

36,00  inkl. Mwst.

Band 4: Barock mit vielen Übungsanleitungen und Notenbeispielen Mainz, 2020, Hardcover DINA4 hoch, 168 Seiten, ISBN: 978-3-924522-76-9, Bestell-Nr: ARE 2276, offizieller VÖ 13.7.2020

Lieferzeit: 4-7 Tage

Beschreibung

Der vierte Band der Module zur Orgelimprovisation im Gottesdienst, der zeitlich und stilistisch an den ersten Band der Reihe anschließt, steht ganz im Zeichen des Barock. Von einfachen Formen ausgehend, werden die Inhalte zunehmend komplexer und führen unter anderem zu den Themenbereichen Passacaglia, Fuge und Concerto. In allen Kapiteln des Bandes wird die Einbindung einer Choralmelodie in die entsprechende Form vorgestellt, so dass die Improvisationen als Choralvorspiel im Gottesdienst, bei größeren Formen auch als Konzertimprovisation, Verwendung finden können. Auch in den Formen, die originär nicht choralgebunden sind, beispielsweise in Praeludium und Concerto, findet hier der c.f. Eingang in die Improvisation. Die Gestaltung von Echo-Chorälen, Bicinien und viele weitere Inhalte des vierten Bandes der Reihe sind auch von nebenamtlichen Organisten gut umsetzbar. Bei der Beschäftigung mit den Themenbereichen Fuge, Concerto und anderen Formen sind vertiefte Kenntnisse vorteilhaft. Neben der schrittweisen Hinführung zu den Improvisationen sind in diesem Band der Module zur Orgelimprovisation im Gottesdienst unter anderem auch
• Ritornelle, die in den Improvisationen Verwendung finden können,
• Themen und Figurationsmodelle für barocke Passacaglia-Improvisationen sowie
• ausgeschriebene „Improvisationen“ für Concerto-Sätze oder auch für eine
• altfranzösische Orgelmesse nach François Couperin zu finden.

Marke

Antweiler, Stefan (*1970)

Stefan Antweiler wurde 1970 in Bad Kreuznach geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik in Mainz, wo er die Kirchenmusiker-Prüfung C für Chorleiter und Organisten ablegte. Daran anschließend vertiefte er seine Kenntnisse bei dem ehemaligen Essener Domorganisten und Komponisten Heino Schubert, der ihn in Orgel und Harmonielehre unterrichtete. In Heidelberg studierte er Musik mit den instrumentalen Schwerpunkten Orgel und Tuba. Prägend war hier vor allem das Studium bei dem Komponisten und Organisten Uwe Lohrmann. Neben seiner kompositorischen Arbeit erforscht Stefan Antweiler musikalische Handschriften des 18. und 19. Jahrhunderts. Hier liegt der Fokus der Tätigkeit auf der Orgelmusik und der Herausgabe von Kompositionen der Hofkapellmeister und Hofmusiker.

Laux, Torsten (*1965)

Torsten Laux erhielt ersten Orgelunterricht bei Kantor Otfried Miller in Bensheim/Bergstraße und studierte an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur A-Prüfung (Orgelliteraturspiel bei Prof. Hans-Joachim Bartsch, Improvisation bei Prof. Reinhardt Menger und KMD Gerd Wachowski, Tonsatz und Komposition bei Heinz-Werner Zimmermann) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Prof. Edgar Krapp) bis zum Konzertexamen. Es folgten weitere Studien bei Prof. Daniel Roth (Paris) und Prof. Bernhard Haas (Stuttgart) an der Musikhochschule Saarbrücken. Er lehrt als Orgelprofessor an der Robert-Schumann-Hochschule, Düsseldorf.