DAZWISCHEN – Gerhard Stäbler und Kunsu Shim

Mit Beiträgen von Christoph Brockhaus, Ryan Dohoney, Stefan Fricke, Sabine Fringes, Achim Heidenreich, Gregor Jansen, Bohyun Kim, Dietmar Kretz, Lukas Kühne, Elisabeth von Leliwa, Bruno Mesz / María Zegna, Martin Tchiba und Peter Weibel

Lunik – zweite CD mit dem Sonar Quartett veröffentlicht

„Komprovisationen“. Dieses erfundene Wort ist ein Ausdruck für Kompositionen, ohne geschriebene Partitur, die auf Improvisationen basieren. Und: Alleinzutat dieser Einspielung. Das Sonar Quartett hat alle Stücke darauf selbst entwickelt. Nachdem es sich in seiner ersten CD SONAR mit Improvisationen auseinandergesetzt hat, knüpft es in LUNIK daran an: Die vier Musiker:innen hatten den Wunsch, das Flüchtige festzuhalten. Sie wollten genauer an den Klängen feilen, sie sortieren, polieren und raffinieren. So entstanden Werke, die zwar Struktur vorgeben – wie Aufbau, Form und Klangsprache –, aber der Freiheit trotzdem genügend Raum lassen.

Peter Planyavsky 75 – Buchveröffentlichung

Der vorliegende Sammelband bietet eine bunte Auswahl verschiedenster Textgenres in einer Mischung von Neupublikationen und Wiederabdrucken älterer, aber nach wie vor nachgefragter und aktueller Fachartikel des renommierten Kirchenmusikers, Organisten und Dirigenten Peter Planyavsky. Hardcover, 220 Seiten.

Neue Debussy-Bearbeitungen für Orgel

Dominik Susteck hat drei Debussy-Prelúdes (aus dem I. Band) Des pas sur la neige, La fille aux cheveux de lin und La cathédrale engloutie für Orgel bearbeitet. Um die Stücke für die Orgel nutzbar zu machen, wurden sie modifiziert und erweitert. Dennoch orientiert sich die Musik am Originaltext, es ist also auch keine freie Paraphrase. Die Erweiterung begründet sich in der Intention, die vielen Klangfarben und Manuale der Konzertorgel besser zur Geltung zu bringen. Diese werden verschiedenartig einander gegenübergestellt.

Dauer: 5, 5, 10 Minuten, Are 3037

Susteck | Leliwa: Zeitgenössische Orgelmusik

Dieser Band über das Festival orgel-mixturen an der Kunst-Station Sankt Peter in Köln soll mehr sein als eine Festschrift. Denn nicht nur erweiterte sich in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten 2005 bis 2021 die ursprüngliche Festwoche zu größer gespannten Konzert-Zyklen, sie bildete auch die Basis für eine grundlegende Recherche und Neu-Entdeckung zeitgenössischen Komponierens für Orgel.