ELEKTROAKUSTISCH

An der Schnittstelle von zeitgenössischer und Elektronischer Musik ereignen sich bisweilen spannende Kollaborationen. Kein Wunder also, dass sich aufgeschlossene Musiker*innen immer häufiger dem Genre der Elektroakustischen Musik widmen.

Wunderbare Klänge – wonderful sounds – Andric – Chorale book (Klavier/Orgel)

Der serbisch/dänische Komponist Andreja Andric schrieb sein Chorale book als Sammlung von Klängen, die auf die Musica Enchiriadis zurückgreifen. Strenge und Askese in gleichförmigen Klängen offenbaren einen Reichtum des meditativen Mikrokosmos, der in den 12 Stücken zum Tragen kommt.

Lieder von Franziska von Hoffnaaß (Rheinberger) erschienen

Unter dem Namen Franziska von Hoffnaaß, den sie als Künstlernamen beibehalten sollte, publizierte die Autorin ein breit gefächertes literarisches Werk: 1872 veröffentlicht die in Augsburg erscheinende Postzeitung ihre Studie Eine Sommernacht in Benediktbeuern; ihr erstes Buch trägt den Titel Jenseits des Brenners. Ein Ferienausflug (Würzburg und Wien o.J. [1875]) und schildert die 1874 mit Rheinberger unternommene Reise nach Florenz. Es folgten mehrere Publikationen religiösen Inhalts, schließlich 1882 ein Sammelband Dichtungen und 1888 die Biographie einer Ordensfrau aus dem 17. Jahrhundert (Maria Felicia Orsini, Herzogin Montmorency. Ein Lebensbild, Donauwörth 1888). Ihre letzte Publikation (Am Quell der Wahrheit und des Lebens, Regensburg 1891) ist eine Sammlung geistlicher Sonette.

Werke für Stimme und Klavier von Wolfgang Jacobi (1894-1972) erschienen

Das von den Nationalsozialisten verhängte Berufsverbot hinderte Jacobi daran, seine begonnene Karriere auszubauen und aus dem Schatten der namhaften Komponistenkollegen zu treten. Mit „Die Sonette des Satans„, „Die Toten von Spoon River“ und den „Italienischen Liedern“ sind nun 3 Ausgaben erschienen, davon eine bebildert von Günther Ullrich, allesamt herausgegeben von Birger Petersen.

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