Susteck, Dominik: Genesis. Urgeschichte (2014) für Solostimme

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Beschreibung

Dominik Susteck: Genesis – Urgeschichte (2014) für Stimme solo
Sieben Tage
Adam
Kain
Noah
Babel

Gesamtdauer: ca. 50 Minuten

UA 29.06.2014 Ansgar Eimann, Bariton, St. Peter Köln
Weitere Aufführungen:
03.10.2021, Leinsweiler Musikwochen, Philip Niederberger
11.09.22, Karlskirche, Kassel, Philip Niederberger

Die Urgeschichte der Genesis bildet den ersten Teil des ersten Buches Mose und reicht von der Erschaffung der Welt bis zum Turmbau zu Babel. Die fünf Vertonungen für Stimme solo gestalten die fünf Schöpfungsbilder musikalisch aus. Sie sind nicht als religiöses Bekenntnis, sondern als rezitativische Verlebendigung der Urmythen zu verstehen. Die Sätze können sowohl von Frauen- als auch von Männerstimmen gesungen werden. Eine Variante ist der Vortrag von verschiedenen Sängern im Wechsel. Auch verschiedene Teile eines Satzes (z.B. die Schlange) können von unterschiedlichen Sängern interpretiert werden. Geeignete Abschnitte sind auch chorisch möglich (Turmbau zu Babel: Menschen). Die Sänger sollen aus unterschiedlichen Winkeln des Raumes singen. Trägt ein einzelner Sänger die Stücke vor, so können die Sätze durch Lesungen oder Orgelimprovisationen unterbrochen werden. Wenn ein Solist alle Sätze singt, kann er seine Position zwischen den einzelnen Sätzen verändern.

Die zugrundeliegende Übersetzung ist die vom katholischen Bibelwerk herausgegebene Einheitsübersetzung. Folgende Texte wurden vertont: I: Genesis 1,1-2,4a, II: 2,4b-3,23 III: 4,1-4,15 IV: 6,1-8,22 V: 10,1-10,9.

Die Sätze bewegen sich in einer freien Tonalität. Diese scheinbar moderne Tonsprache ist zugleich zeitlos alt, da sie im gregorianischen Choral die Musik zum Text hin öffnet. Ihre Deutung reicht von tragender Psalmodie bis hin zu opernhaften Melismen. Die Musik kann durch Gesten des Sängers unterstützt werden.

Satz III und IV sind besonders ausgestaltet. Sie enthalten Zusatzaktionen und zusätzliche Kleininstrumente. Die Instrumente drapiert der Sänger oder die Sängerin neben sich auf einer gedämpften Ablage. Die beiden Sätze können optional auch ohne die Aktionen gesungen werden. Möglich ist nur die komplette Einbindung oder der komplette Verzicht. Eine eigenständige Auswahl aus den Aktionen ist nicht erwünscht.

Zusatzaktionen:
Klatschen
Aufstampfen (festes Schuhwerk erbeten)
Papier schütteln (auch Notenpapier möglich) Kleininstrumente:
Rollschellen Schlüsselbund Maracas

Bei einer Gesamtaufführung ist die Einbindung der Aktionen und Instrumente zur Verdeutlichung der Dramaturgie empfohlen.

Are 2407

 

Zusätzliche Information

Marke

Pieper, Andreas (*1958)

Marke

Susteck, Dominik (*1977)

Dominik Susteck (*1977 in Bochum) war von 2007-2021 Organist der Kölner Kunst-Station Sankt Peter. Neben Lehrtätigkeit an Hochschulen in Essen, Düsseldorf, Weimar und Köln machte er mit modernen Improvisationskonzerten auf sich aufmerksam. Daneben spielte er zahlreiche Uraufführungen von Werken jüngerer Komponisten (Janson, Odeh-Tamimi, Pena, Froleyks, Köszeghy, Ruttkamp, Seidl, Wozny u.a.). Sein überwiegend auf zeitgenössische Musik ausgerichtetes Repertoire (Herchet, Hölszky, Kagel, Ligeti, Rihm, Stockhausen, Stäbler u.a.) präsentierte er auf mehreren CDs beim Label Wergo und Querstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk, zweimal hintereinander erhielt er dafür den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Als Komponist wurde er mit Preisen ausgezeichnet (Deutscher Musikwettbewerb, Klaus-Martin-Ziegler Preis, Schneider Schott Musikpreis Mainz u.a.). Dominik Susteck (*1977 in Bochum) has been organist of the Cologne Art Station Sankt Peter 2007-2021. In addition to teaching at musical colleges in Essen, Düsseldorf, Weimar and Cologne, he has attracted attention with modern improvisational concerts. In addition, he has played numerous world premieres of works by younger composers (Janson, Odeh-Tamimi, Pena, Froleyks, Köszeghy, Ruttkamp, Seidl, Wozny and others). He presented his repertoire, which is predominantly oriented towards contemporary music (Herchet, Hölszky, Kagel, Ligeti, Rihm, Stockhausen, Stäbler and others) on several CDs on the Wergo and Querstand labels in cooperation with Deutschlandfunk, and twice in a row he received the German Record Critics' Award for this. As a composer he has been awarded prizes (German Music Competition, Klaus-Martin-Ziegler Prize, Schneider Schott Music Prize Mainz and others).